Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
Institut für lebenswerte und umweltgerechte Stadtentwicklung
Institute for sustainable urban development
IN-LUST

Inter­disziplinäre­ Arbeit

In-LUST > Interdisziplinäre Arbeit

Was bedeutet die interdisziplinäre Arbeit im In-LUST – Institut für lebenswerte und umweltgerechte Stadtentwicklung:

Laut Quelle (Consenser.org) umfasst „Eine interdisziplinäre Arbeitsweise oder Forschung … mehrere voneinander unabhängige Fachgebiete, die einer meist wissenschaftlichen Fragestellung mit ihren jeweiligen Methoden nachgehen. … Interdisziplinarität bedingt das Zusammenführen verschiedener Teilaspekte, ein reines Nebeneinander dieser Aspekte reicht hierfür nicht aus.“

Die Zusammenarbeit mehrerer Fachgebiete und die dadurch freigesetzten Synergien und neuen, sonst nicht möglichen Erkenntnisse sind folglich Kern und Mehrwert interdisziplinärer Arbeit.

Für die im In-LUST im Fokus stehende lebenswerte und umweltgerechte Stadtentwicklung ist ein ganzheitlicher Blick auf so unterschiedliche Bereiche wie Soziales und Kultur, Architektur und Städtebau sowie Energie und Umwelt notwendig. Wirtschaftswissenschaftliche Fragestellungen, Kommunikation im öffentlichen Raum sowie weitere Aspekte kommen hinzu. Nur interdisziplinäre Herangehensweisen führen zum Ziel. Der reine Austausch disziplinärer Ergebnisse reicht nicht aus.

Die Mitglieder des In-LUST, Professor_innen wie Mitarbeiter_innen, kommen dementsprechend aus den verschiedensten Fachbereichen der Hochschule. Ein interdisziplinär zusammengesetztes Kernteam stützt die Arbeit des Instituts und sorgt für einen regelmäßigen Austausch zwischen allen Mitgliedern.

Interdisziplinäre Arbeit birgt naturgemäß auch Schwierigkeiten in sich. Unterschiedliche (Fach-)Sprachen, gegensätzliche Vorgehensweisen oder Denkmuster sind Stolpersteine, die überwunden werden müssen. Doch die Anstrengungen lohnen sich, wie die Arbeitsergebnisse des In-LUST zeigen. 

Auf wissenschaftlich/theoretischer Ebene beschäftigt sich das In-LUST mit Begriffen wie nachhaltig, umweltgerecht und lebenswert und ihrer interdisziplinären Verknüpfung. Es entwickelt Vorgehensweisen zur zielgerichteten Fortentwicklung unserer Städte und testet sie beispielhaft vor Ort in Quartieren.

Breiten Raum nimmt die Bearbeitung öffentlich geförderter Projekte ein, häufig mit starkem Transfercharakter wie bei der Erstellung und Umsetzung integrierter Quartierskonzepte. Dabei kann durch die Zusammenarbeit der verschiedenen Disziplinen in interdisziplinären Teams ein breites Repertoire an Methoden und Kompetenzen qualitativ hochwertig und fachübergreifend genutzt werden. Die direkte Zusammenarbeit mit

Praxis-Partnern vor Ort erlaubt außerdem eine transdisziplinäre Herangehensweise.
Dabei handelt es sich beispielsweise um Ämter der Stadtverwaltung, Energieversorger und karitative Einrichtungen. Die Einbeziehung von Studierenden in Lehr-Forschungs-Seminaren sowie Projekt- und
Abschlussarbeiten sensibilisiert diese für die interdisziplinäre, ganzheitliche Herangehensweise und erlaubt tiefgehende Analysen, die ansonsten in dieser Arbeitsintensität nicht möglich wären.

Interdisziplinäre Lehre ist neben Forschung und Transfer die dritte Aufgabe des In-LUST. In verschiedenen Varianten von einer homogenen Studierendengruppe, angeleitet von einem interdisziplinären Hochschullehrer-Team, bis hin zu interdisziplinären Studierendengruppen, die gemeinsam ein Projekt
erarbeiten, werden verschiedene Lehrformate durchgeführt. Diese Arbeitsweise führt zur Schärfung des ganzheitlichen Blickes aller Beteiligten, von den Studierenden über die wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen bis hin zu den Professor_innen.​