Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
Institut für lebenswerte und umweltgerechte Stadtentwicklung
Institute for Sustainable Urban Development
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UNSERE VISION
ENTWURFSSTAND SOMMER 2020

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Unter dem Leitgedanken “MINIMAL IMPACT – MAXIMUM OUTPUT (MI-MO)“ liegen unserem Beitrag folgende grundlegenden Gedanken zugrunde:

  • Entwicklung einer belastbaren Gebäudestruktur, die beispielhaft für die Themen Verdichtung und bezahlbares und nachhaltiges Wohnen ist.
  • Schaffung gemeinsamer Bereiche und Infrastrukturangebote (Energie und Mobilität) im Rahmen des Projekts zur Verbesserung der Lebensqualität in der Nachbarschaft.
  • Einbindung des gesamten Stadtteils in die eigentliche Bauaufgabe und damit das Verständnis des Neubaus als Teil einer ganzheitlich konzipierten Stadtentwicklung.
  • Entwicklung eines konsequent nachhaltigen Material- und Designkonzepts, das die Bauzeit vor Ort durch einen modularen Ansatz, vorgefertigte Komponenten und die Vorteile digitaler Planungs- und Produktionstechniken reduziert und die mit dem Bau verbundenen Emissionen minimiert.
  • Sorgfältige Integration gebäudetechnischer Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien vor Ort und deren logische Wechselwirkung mit der Gebäudestruktur oder dem Quartier unter ständiger Berücksichtigung der Angemessenheit im Spannungsfeld von Aufwand, Nutzen und (energetischem) Ertrag bzw. Beeinträchtigung der Nachbarschaft.
  • So weit wie möglich den Energiebedarf vermeiden, einschließlich einer angemessenen Mischung aus Low-Tech-Strategien und geeigneten technischen Optionen. Der Einsatz von technologischer Innovation steht immer im Gleichgewicht mit passiven Maßnahmen im Zusammenhang mit ausreichendem Wohnraum und der Schaffung von erschwinglichem Wohnen.

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AUFSTOCKUNG 
MINIMAL IMPACT MAXIMUM OUTPUT 

​Das Team MI-MO stellt sich mit der Marschroute „Minimal Impact – Maximum Output“ dem Wettbewerb und nimmt sich einer real existierenden Herausforderung der energetischen Stadtsanierung und Nachverdichtung an: Die Aufstockung eines Kulturzentrums im Wuppertaler Stadtquartier Mirke mit Wohnnutzungen. Neben architektonischen, prozessualen und technischen Herausforderungen ist das Team gefordert, die Menschen im Quartier zu informieren, zu begeistern und sie in die Lage zu versetzen, mit eigenen Mitteln Teil einer urbanen Energiewende zu werden. Entsprechend dem Teammotto soll nur das getan werden, was dem Ort einen Mehrwert bietet und maximalen Nutzen bei minimalem Eingriff schafft. 




Umweltbewusst planen und bauen 
NACHHALTIGES MATERIALKONZEPT 

Die Aufstockung soll in Holzbauweise realisiert werden. Das Material Holz gilt seit einigen Jahren als optimale Lösung für nachhaltiges und ressourcenschonendes Bauen. Ziel des Projektes wird sein, Bauen mit Holz konsequent nachhaltig und ressourcenschonend zu denken und umzusetzen. Im Einzelnen soll die gewählte Tragwerks- und Gebäudekonzeption zu einer Reduktion des benötigten Materials führen. Der Einsatz von überwiegend lösungs- und bindemittelfreien Baustoffen in Kombination mit Verbindungstechniken, die reversibel und einfach zu lösen sind, ermöglichen bei einem späteren Rückbau eine einfache Trennung.

​​Die digitalen Produktionsmöglichkeiten des Holzbaus können voll ausgenutzt werden. Alle Bauteile werden größtenteils bereits im Computer aus dem 3D-Modell vorkonfektioniert und direkt im Abbundwerk hergestellt. Der Ansatz der vorelementierten Bauweise fügt sich zudem sehr gut zu der digitalen Planungs- und Produktionsweise.








Stromerzeugung - PV-Dach

Klimahülle mit Sonnenschutz und Stromertrag durch Photovoltaik auf bewegten Lamellen




Wohnmodule - vorgefertigt, stapelbar und adaptierbar




Zwischenräume durch Drehung und Versatz



Gemeinschafts- und Erschließungsräume



Tragsystem, welches den Bestand schont




Café Ada

Kunst, Tanz, Theater, Musik und Gastronomie






PLANEN & Bauen 
1:1 ENTWURF 

Wir arbeiten derzeit daran, die Konzepte für die Aufstockung des Café Ada weiterzuentwickeln:
Im Juni 2022 soll ein Ausschnitt der Aufstockung als 1:1-Demonstrator in Form eines voll funktionsfähigen, ein- bis zweistöckigen Wohngebäudes mit nach Wuppertal gebracht werden. Der hier dargestellte Entwurf ist nur einer von vielen enstandenen Entwürfen. Aktuell werden die spannendsten Konzepte zur Grundlage genommen und nochmals von Studierenen und Lehrenden des Fachbereich Architektur auf den Kopf gestellt. 

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Energetisches Konzept 
PIKTOGRAMMATISCHE DARSTELLUNG




SOLARENERGIE


Die Stellung der Lamellen lässt gem. Sonneneinstrahlung zur Optimierung des Stromertrags und Verschattung sowie zu Belüftung der Klimahülle variieren.
KLIMAH​​ÜLLE


Die Klimahülle bietet zusätzliche Aufenthaltsbereiche. Natürliche Lüftung und Sonneneinstrahlung werden entsprechend der Tages- und Jahreszeit genutzt.

​WÄRMEVERSORGUNG


Die Wärmeversorgung vereint lokale Energiequellen und die Nutzung der Abwärme von weißer Ware in den Wohnungen und zentralen Einrichtungen.​



​​Innovative Technologien 
„ENERGIBUS4HOME“ 

Das aktuelle Forschungsprojekt "energiBUS4home" untersucht den Einsatz erneuerbarer Energien vor Ort und deren logische Wechselwirkung bis hin zu einem Funktionsmodell. Um zusätzliche Niedertemperaturwärmequellen zu nutzen, könnte Abwasser aus Bad und Küche oder eine Solaranlage verwendet werden.​

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WORAN WIR ARBEITEN

- Integration eines multifunktionalen
Wärmepumpensystems als Hardware-in-the-Loop in ein Niederspannungsnetzmodell.

- Bau und Test eines Funktionsmusters zur funktionalen und energetischen Kopplung der Haushaltsgeräte und der Heizungs und Lüftungstechnik von Niedrigstenergiegebäuden. 

- Wärmeverbraucher werden direkt in den Speicherkreislauf oder über eine Trinkwarmwasserstation in das System eingebunden.

- Gleichzeitige Nutzung von Wärme und Kälteenergie wird durch Ankopplung der Haushaltsgeräte an die Wärmepumpe des Heizungs/Lüftungssystems ermöglicht.

- Reduzierung des Eigenstromverbrauchs der Haushaltsgeräte Effizienzsteigerung 
des Gesamtsystems

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